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    Der häuslichen Krankenpflege kommt eine Schlüsselstellung zu. Das eigene Zuhause gibt Sicherheit und Geborgenheit. Gerade deshalb möchten viele Menschen ihre vertraute Umgebung auch im hohen Alter und bei Krankheit nicht aufgeben. Die ambulante Pflege hilft immer dann, wenn ein Mensch in seiner gewohnten Wohn- und Lebenssituation bleiben möchte, aber dazu leider nicht in der Lage ist. Ebenso unterstützt die ambulante Pflege Angehörige, die einen geliebten Menschen zu Hause pflegen und dadurch eine große Herausforderung mit der gesamten Familie meistern müssen.



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    Alte und neue Vorsitzende der Senioren Union der CDU des Kreises Coesfeld bleibt Hildegard Kuhlmann aus Ascheberg, die anlässlich des Kreisseniorentages am 8. Oktober 2019 mit großer Mehrheit gewählt wurde und in ihre dritte Amtszeit geht.



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    Die CDU will ihre Position als führende kommunalpolitische Kraft im Kreis Coesfeld bei den Kommunalwahlen 2020 ausbauen. Diese Marschrichtung gab der Kreisvorstand bei einer Sitzung in Dülmen vor. Inhaltlich sowie mit überzeugenden Kandidatinnen und Kandidaten werde die Partei das Wählervertrauen gewinnen, zeigten sich die Vorstandsmitglieder überzeugt.



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    „Hubert Rietmann ist einer von uns und Vorbild im Einsatz für den Arten- und Naturschutz“, so würdigte Coesfelds CDU-Chef und Landtagsabgeordneter Wilhelm Korth (CDA) seinen Mitbürger Hubert Rietmann. Der 52-Jährige demonstrierte zahlreichen interessierten CDU- und CDA-Mitgliedern selbst Entwickeltes aus Ziegelstein, von dem Vögel und Fledermäuse profitieren.



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23.04.2019 | Marc Henrichmann MdB | www.marc-henrichmann.de
Beratungsstellen erreichen mehr Cannabis-Konsumenten
MdB Henrichmann diskutiert mit Suchtberatung / Angebot für PC-Sucht

Kanada hat Cannabis legalisiert und damit Schlagzeilen gemacht. Aus Kanada kommen allerdings auch Studien, die gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen sehr kritisch beleuchten. „Cannabiskonsum wirkt sich aus, und zwar negativ“, brachte es der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann in Dülmen auf den Punkt. Gemeinsam mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Annette Holtrup besuchte der CDU-Politiker die AWO-Sucht- und Drogenberatungsstelle im Kreis Coesfeld.

Cannabiskonsum und ein neues Programm gegen exzessiven Medienkonsum waren die Themen beim Austausch zwischen Annette Holtrup (l.) und Marc Henrichmann (2.v.r.) mit Lioba Krüger-Rosenke und Ulrich Flasche. Foto: Büro Marc Henrichmann
Dülmen - „Wir brauchen keine weitere Massendroge“: Das hatte Marlene Mortler als Drogenbeauftragte der Bundesregierung vergangenes Jahr in Coesfeld zum Thema Cannabis-Legalisierung erklärt. Eine klare Ansage, die Henrichmann begrüßte. Und auch die Suchtberater in Dülmen setzen sich zwar für die Entkriminalisierung der Konsumenten ein, wollen aber auf keinen Fall eine Legalisierung. „Die Diskussion darüber senkt schon das Unrechtsbewusstsein“, stellt Ulrich Flasche, Leiter der Einrichtung, fest. Der Wirkstoffgehalt der Droge sei heute weitaus höher als vor wenigen Jahren. Die Gefahr, eine Psychose zu erleiden, sei folglich gestiegen. „Gerade für junge Menschen, deren Gehirn noch wächst, hat Cannabiskonsum dramatische Folgen“, warnte Lioba Krüger-Rosenke, Mitarbeiterin in der Beratungsstelle.

Vor allem an junge Menschen wendet sich deshalb das Angebot der AWO-Suchtberatung, über ein Drittel der Ratsuchenden sind unter 26 Jahre. Programme zur Frühintervention wie „FreD“ zeigen Wirkung. „Bei Cannabis erreichen die Beratungsstellen in NRW mittlerweile bis zu 19 Prozent der klinisch relevant Cannabis Konsumierenden“, erklärte Flasche – eine sehr gute Quote, wie er betonte.

Kinder und Jugendliche hat auch das noch neue Angebot „Interface Extended“ im Blick. Angesprochen werden junge Leute mit „exzessivem Medienkonsum“. Sie kommen nicht los vom nächsten Level eines Computerspiels, sie können den Blick nicht lassen vom Display ihres Smartphones. „Abstinenz“, verdeutlichte Lioba Krüger-Rosenke, „ist hier keine Lösung“. Denn ohne Medien komme kaum jemand aus, sei es im Berufs- oder Privatleben.

Einige Betroffene melden sich von selbst in der Beratung, meist aber entsteht der Kontakt über Schulsozialarbeiter und Eltern. Oft gelinge es, alternative Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie die Sozialpädagogin und Suchttherapeutin anhand eines Beispiels schilderte: Ein junger Mann, süchtig nach Computerspielen, bewies darin immerhin Organisationstalent. Mittlerweile „zockt“ er nicht mehr, sondern hat einen Beruf gefunden: „Er plant Veranstaltungen“, berichtete sie.

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