Hintergrund
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    Hunderte von Postkarten hatten den heimischen Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann vor einigen Wochen erreicht. Abgeschickt wurden sie von Mitgliedern der katholischen Verbände, die sich damit für ihr Rentenmodell mit dem Titel „Solidarisch und gerecht“ einsetzten. Alle Karten zu beantworten war schon aufgrund der schieren Menge kaum möglich. Der CDU-Politiker hatte deshalb am Samstag die Unterstützer des Modells nach Senden zur Diskussion darüber eingeladen, wie eine für alle auskömmliche Alterssicherung gestaltet werden kann.



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    Beim Besuch der Allgemeinen Zeitung in Coesfeld diskutierten Mitglieder des Kreisvorstandes sowie des Medienteams des CDA Kreisverbandes Coesfeld im Beisein des CDU-Landtagsabgeordneten Wilhelm Korth in einer illustren Runde mit dem dortigen Kreisredakteur Detlef Scherle über die Herausforderungen bei der Medienarbeit.



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    Vorbildcharakter über die Region hinaus hat das Mehrgenerationenhaus in Dülmen. An den beiden Standorten in der Neuen Spinnerei und in der Familienbildungsstätte (FBS) kommen Jung und Alt zusammen, um voneinander zu lernen und auch zu profitieren. Über die Arbeit der Einrichtung informierte sich der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann.



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    Digitalisierung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf – das waren die Themen der CDA-Landestagung in Coesfeld am vergangenen Samstag. Georg Schulze Bisping aus Nottuln, Mitglied im CDA-Kreisvorstand, nutzte die Gelegenheit zu einem Gespräch mit NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.



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23.11.2017 | Kolpingwerk Nordrhein-Westfalen | www.kolping-nrw.de
Ein Herzensanliegen
Bernd Wiesel nach 40 Jahren im Dienst der Selbstverwaltung verabschiedet

40 Jahre lang war Bernd Wiesel das Gesicht des Kolpingwerkes NRW in der sozialen und wirtschaftlichen Selbstverwaltung. Bei einer Feierstunde im Düsseldorfer Landtag übergab er nun sein Amt an seinen Nachfolger Daniel Fissenewert.

v.l.n.r.: Martin Rose, stellv. Landesvorsitzender, Karl Schiewerling, Laudator, Reinlinde Steinhofer, Landesgeschäftsführerin, Bernd Wiesel, Daniel Fissenewert, Dr. Stefan Nacke, Landesvorsitzender

Dr. Stefan Nacke, Landtagsabgeordneter und Landesvorsitzender des Kolpingwerkes NRW, begrüßte die Gäste im Fraktionssaal der CDU-Landtagsfraktion und betonte, wie wichtig das Engagement des Kolpingwerkes als christlicher Sozialverband für die Gesellschaft ist. Für drei Dinge, so Nacke, stehe die „Marke Kolping“: Für selbstverständliche christliche Religiosität, für eine handfeste Solidarität für die in die Gesellschaft zu integrierenden Menschen sowie für eine gemeinwohlorientierte Leistungsbereitschaft. Kolping, so Nacke weiter, sei ein verlässlicher Partner. Gerade die aktuelle politische Situation zeige, wie wichtig diese Verlässlichkeit für die Gesellschaft ist.

Die große Bedeutung der sozialen und wirtschaftlichen Selbstverwaltung betonte Nackes Vorgänger im Amt des Landesvorsitzenden bei Kolping, Karl Schiewerling. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Diözesansekretär des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster beschrieb in seiner Laudatio beschrieb er die Entwicklung der Selbstverwaltung in Deutschland auf der Grundlage der katholischen Soziallehre und betonte den daraus entstandenen Geist der Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern als wertvollen Schatz. Bernd Wiesel lobte er als geradlinigen und engagierten Kämpfer für die Belange der Mandatsträger in den Gremien der Selbstverwaltung. Als Kolpinger durch und durch, geprägt von der katholischen Soziallehre, habe er stets die Auseinandersetzung in der Sache glaubhaft gesucht. „Hier hat eine große Aufgabe den richtigen Menschen gefunden, das nennt man einen Glücksfall. Für das, was Bernd Wiesel geleistet hat, ist das Kolpingwerk ihm zu großem Dank verpflichtet“, schloss Schiewerling seine Rede und gab Wiesel einen Wunsch für die Zukunft mit auf den Weg: „Behalte bei, von Herzen zu lachen und andere an dieser Freude teilhaben zu lassen“.

Bernd Wiesel dankte in seiner Rede den Verantwortlichen sowohl bei Kolping als auch in den Handwerkskammern für die Unterstützung, das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in seiner Tätigkeit, die ihm, wie er betonte, ein Herzensanliegen war. Er habe sich zur Aufgabe gemacht, was Verbandsgründer Adolph Kolping vorgelebt hat: Die Nöte der Zeit in den Blick zu nehmen und jungen Menschen dabei zu helfen, selbstständig zu werden und auch selbst Verantwortung zu übernehmen. Wichtig sei es dabei, „immer menschlich zu bleiben und den Menschen mit Respekt zu begegnen – auch wenn das nicht immer einfach ist“. Wenn einmal etwas nicht funktioniert wie gewünscht, müsse man manchmal aber auch deutlich seine Position vertreten, gab Wiesel seinem Nachfolger, Daniel Fissenewert, mit auf den Weg. Gleichzeitig wünschte er ihm Gottes Segen und Durchhaltevermögen für die neue Aufgabe.

„Ich trete in große Fußstapfen“, stellte Daniel Fissenewert, Leiter des Kolping-Verbandssekretariates im Diözesanverband Münster, fest und dankte seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit. Er freue sich auf den Austausch und die neue Aufgabe, so Fissenewert. Wichtig sei ihm vor allem, junge Menschen zu unterstützen und den Wert der Dualen Ausbildung in Deutschland zu betonen. Des Weiteren müsse es gelingen, die Digitalisierung auch im Handwerk voranzutreiben, dabei aber behutsam vorzugehen, um „alle mitzunehmen“. Die Anwesenden Vertreter der Gremien lud er ein, mit ihm ins Gespräch zu kommen und gemeinsam neue Themenfelder in den Blick zu nehmen. Der an die Feierstunde anschließende Empfang bot dazu eine gute erste Gelegenheit. (Ludger Klingeberg)

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