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    Beeindruckend war die diesjährige Polonicus-Preisverleihung im voll besetzten historischen Kaisersaal in Aachen für Verdienste um die Deutsch-Polnische Freundschaft und die europäische Integration.



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    Mit 14 Delegierten ist der CDU-Kreisverband Coesfeld am Samstag zum Landesparteitag der CDU Nordrhein-Westfalen nach Bielefeld gereist. Zu den heimischen Teilnehmern gehörten der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann aus Havixbeck sowie die Landtagsmitglieder Wilhelm Korth aus Coesfeld und Dietmar Panske aus Ascheberg. Besonders erfreulich für die Kreis-CDU: Dr. Josef Gochermann aus Dülmen wurde als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt.



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    Hohen Besuch mit Rudolf Henke MdB gab es am Dienstagabend bei der Kreisversammlung der CDA in den Räumlichkeiten der Caritas in Coesfeld. Der Gesundheitspolitiker und Vorsitzende des Marburger Bundes sprach zu den Mitgliedern über das Thema „Gesunde Arbeit“.



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    Eine flächendeckend gute Gesundheitsversorgung sicherzustellen, hat die Bundesregierung als eine ihrer zentralen Aufgaben ausgemacht. „Der ländliche Raum muss auch in der medizinischen Versorgung Schritt halten“, unterstrich der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann beim Besuch der Christophorus-Klinik in Dülmen. Über den Beitrag, den Telemedizin und die Spezialisierung einzelner Krankenhäuser dazu leisten, informierte sich der CDU-Politiker im Gespräch mit den Geschäftsführern Dr. Mark Lönnies und Dr. Jan Deitmer.



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27.02.2018 | CDA Lüdinghausen | Laurids Leibold
„Auf dem Bierdeckel geht es nicht“
CDA diskutiert über die Steuerpolitik

An ungewohntem Ort traf sich die CDA Lüdinghausen am Mittwochabend zur Jahreshauptversammlung. Um CDA-Mitglieder aus Nordkirchen, wo ein eigener Verband fehlt, besser einzubinden, wurde die Jahreshauptversammlung in den dortigen „SchlossStuben“ abgehalten. Da der Vorsitzende, Christian Kurz, kurzfristig verhindert war, übernahm seine Stellvertreterin, Anne Braune, die Leitung. Diese begrüßte die Anwesenden, darunter auch den CDU-Vorsitzenden, Bernhard Möllmann. Nach Abhandlung der Formalien wurden die Termine für das Jahr 2018 geplant. So soll unter anderem die neue Sternenkappelle nach ihrer Eröffnung im Mai besichtigt und eine Veranstaltung zum Thema im Herbst „sozialer Wohnungsbau“ organisiert werden.

Die CDA-Mitglieder diskutierten bei ihrer Jahreshauptversammlung über eine mögliche Steuerreform. Den Vortrag dazu hielt Rainer Bolte (r.).
Lüdinghausen/Nordkirchen - Danach stand der Vortrag vom CDA-Mitglied Rainer Bolte an, der zu einer möglichen Steuerreform referierte. Laut dem Finanzbeamten sei das derzeitige Steuersystem „unsozial“, da es die Mittelschicht unverhältnismäßig stark belaste. So würden bereits Krankenschwestern und Facharbeiter den Spitzensteuersatz bezahlen. Die immer weiter sprudelnden Steuereinnahmen seien daher eine gute Gelegenheit für eine Reform des Systems, um dieses einfacher und gerechter zu machen. Zu einfach könne man es sich allerdings nicht machen, betonte Bolte: „Auf dem Bierdeckel geht es nicht.“

Stattdessen schlug er den CDA-Mitgliedern ein Konzept der Mittelstandsvereinigung (MIT), eine weitere Unterorganisation der CDU, vor. Dieses wurde für die Bundestagswahl entwickelt und sehe ein dreistufiges Reform-Modell vor. Zunächst solle der Werbekostenfreibetrag von 1000 auf 2000 Euro erhöht werden. Dies würde einen Großteil der Steuerzahler sowohl in finanzieller als auch in zeitlicher Hinsicht entlasten. Als Zweites solle der Grenzsteuersatz für Geringverdiener von 24 auf 20 Prozent gesenkt werden und der Spitzensteuersatz auf 60.000 Euro verschoben werden. Zuletzt solle der Grundfreibetrag von Kindern dem von Erwachsenen angeglichen und das Kindergeld erhöht werden, um die Familien zu entlasten.

Gegenfinanziert werde dies durch den prognostizierten Anstieg der Steuereinahmen, wobei die Steuerentlastungen nur bis zu 40 Prozent der Mehreinahmen abdecken würden. Durch diese praktische Lösung und der Kooperation zwischen CDA und MIT „würden wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, meinte der Finanzbeamte.

In der anschließenden Diskussion fand der Vorschlag großen Anklang bei den CDA-Mitgliedern. Man einigte sich darauf, diesen in den Kreisverband weiterzutragen, um ihn dort in größerem Kreise zu besprechen.

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