CDU-Gemeindeverband nominiert Maximilian Sandhowe einstimmig für Landtagskandidatur
Der CDU-Gemeindeverband Ascheberg hat die personellen Weichen für die Landtagswahl 2027 gestellt. In einer Mitgliederversammlung nominierten die Christdemokraten Maximilian Sandhowe einstimmig als ihren Bewerber für die CDU-Landtagskandidatur im Wahlkreis Coesfeld II. Der Wahlkreis umfasst die Kommunen Ascheberg, Dülmen, Lüdinghausen, Nordkirchen, Olfen und Senden.
Die Entscheidung fällt in einer besonderen Situation für Partei und Wahlkreis. Nach dem viel zu frühen Tod des langjährigen Landtagsabgeordneten Dietmar Panske im vergangenen Jahr sei der Weg zu einer Nachfolgekandidatur kein einfacher gewesen, betonte Maria Schulte-Loh, die die Sitzungsleitung übernahm. Panske habe sich stets mit großer Leidenschaft in den Dienst der Menschen gestellt und die politische Arbeit im Wahlkreis nachhaltig geprägt. „Wir haben nicht nur einen Abgeordneten, sondern auch einen Freund verloren“, sagte sie. Zugleich sei allen klar gewesen: Es sein in seinem Sinne nach vorne zu blicken und weiter Verantwortung zu übernehmen.
Mit Maximilian Sandhowe habe man dafür eine überzeugende Persönlichkeit gefunden. Der 34-Jährige ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch engagiert, seit 2020 Mitglied des Rates der Gemeinde Ascheberg und seit 2024 Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Darüber hinaus steht er seit 2019 an der Spitze des CDU-Gemeindeverbandes Ascheberg und ist im CDU-Kreisvorstand aktiv. Beruflich verfügt Sandhowe über langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Landes- und Kommunalpolitik: Nach seinem Studium der Politik- und Geschichtswissenschaften war er über acht Jahre Büroleiter des verstorbenen Landtagsabgeordneten Dietmar Panske, derzeit ist er Referatsleiter bei der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU NRW.
In seiner Vorstellung vor den Mitgliedern machte Sandhowe deutlich, dass seine Entscheidung für eine Kandidatur das Ergebnis eines intensiven Abwägungsprozesses war. Gespräche mit Familie, politischen Weggefährten sowie zahlreichen Unterstützern aus Partei, Ehrenamt und Bürgerschaft hätten ihn bestärkt. „Ja, ich traue mir dieses Amt zu. Und ja, ich möchte Verantwortung übernehmen – für unsere CDU, für unsere Heimat und vor allem für die Menschen im Kreis Coesfeld“, sagte Sandhowe.
Inhaltlich stellte er die Bedeutung starker, handlungsfähiger Kommunen in den Mittelpunkt. Lebenswerte Städte und Gemeinden seien die Grundlage für Vertrauen in Politik und Staat. Gerade deshalb brauche es eine starke kommunale Stimme in der Landespolitik – etwa bei Fragen der Finanzausstattung, des OGS-Ausbaus oder bei Investitionen in Schulen, Straßen und Sportstätten. Seine politische Arbeit verstehe er als pragmatisch, bodenständig und lösungsorientiert, mit einem klaren Blick für die Realitäten vor Ort.
Maria Schulte-Loh würdigte Sandhowe als Kandidaten mit großer Rückendeckung aus Partei und Fraktion. In den vorangegangenen Gesprächen sei immer wieder seine Bodenständigkeit, sein Engagement und seine Fähigkeit hervorgehoben worden, Menschen zusammenzuführen. Vorstand und Fraktion hatten sich bereits im Dezember einstimmig für seine Kandidatur ausgesprochen – nun folgte das ebenso einhellige Votum der Mitglieder.
Mit der Nominierung sendet die CDU Ascheberg ein klares Signal der Geschlossenheit. „Wir knüpfen an Bewährtes an und wagen zugleich Neues“, so Sandhowe. Ziel sei es, die erfolgreiche Arbeit für den Wahlkreis Coesfeld II fortzusetzen – im Sinne der Menschen vor Ort und mit dem Anspruch, auch künftig verlässlicher Ansprechpartner zwischen Kommunen und Landespolitik zu sein.