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    „Der demografische Wandel macht sich schon heute bemerkbar: Die Menschen unserer Gesellschaft werden immer älter. Viele, insbesondere auch Senioren, leben allein in Single-Haushalten. Diese Situation trifft auch auf die Stadt Coesfeld zu“, unisono stellen dies die CDU-Sozialausschüsse (CDA) Coesfeld mit Ulrike Fascher und Valentin Merschhemke an der Spitze fest.



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    CDU-Fraktion und CDA bemühen sich um Informationen und Wertung der Förderbestimmungen für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau. Es geht ihnen um mehr bezahlbaren Wohnraum. Dabei stoßen sie an Hürden und Grenzen. Investoren erklären, dass oft im frei finanziertem Wohnungsbau höhere Renditen möglich sind und im öffentlich geförderten Wohnungsbau zu viel Risiko und Bürokratie hinderlich sind.



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    Ein starkes Signal hat die CDU beim Bundesparteitag in Leipzig gesetzt – diese Bilanz zieht Marc Henrichmann, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Coesfeld. „Wir haben gezeigt, dass wir als Volkspartei geschlossen die großen Zukunftsaufgaben angehen werden“, erklärt er. Erfolgreich war der Parteitag besonders für die heimischen Christdemokraten: Ihre Anträge fanden große Zustimmung unter den 1.001 Delegierten.



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    Vor 30 Jahren fiel in Berlin die Mauer. In einem sehr emotionalen Festakt haben wir als CDU-Kreisverband Coesfeld im Stift Tilbeck an den 9. November 1989 erinnert. Vor mehr als 120 Teilnehmern kamen Zeitzeugen mit ihren eindrucksvollen Berichten zu Wort.



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06.09.2019 | Marc Henrichmann MdB | www.marc-henrichmann.de
Junge Patienten wieder beweglich gemacht
Henrichmann im SPZ / Zentrum für Erwachsene wartet auf Zulassung

Der 16-Jähriger, halbseitig gelähmt, saust auf einem Waveboard davon. Ein 18-Jähriger, seit Geburt ohne rechten Arm und im Rollstuhl nahezu bewegungsunfähig, isst und trinkt selbstständig. Möglich macht es ein mit einem Mikroprozessor gesteuerter Armroboter. Diese beiden eindrucksvollen Beispiele aus der Praxis des Sozialpädiatrischen Zentrums Westmünsterland (SPZ) führte Chefarzt Dr. Ulrich Hafkemeyer anhand kurzer Videos vor. Über die Aufgaben und Erfolge, aber auch manche Hürden, informierte sich in Coesfeld der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann.

Dr. Ulrich Hafkemeyer (2.v.r.) zeigt Marc Henrichmann MdB (Mitte) einige der Orthesen, die die jungen SPZ-Patienten beweglicher machen. Mit dabei: Denise Keuns-Janning, Ludger Kämmerling (r.) und der Valentin Merschhemke (l.). Foto: Büro Marc Henrichmann
Coesfeld - Dr. Hafkemeyer ist Orthopäde, Kinderorthopäde sowie Physio- und Bobath-Therapeut. Die komplexen Krankheitsbilder der bis zu 7.000 jungen Patienten an den drei Standorten des SPZ in Coesfeld, Bocholt und Rheine erfordern es aber, aufgrund ihres breiten Spektrums an Entwicklungsauffälligkeiten weitaus mehr Berufsgruppen einzubeziehen.

Die jungen Menschen weisen Behinderungen, Entwicklungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten oder seelische Störungen auf. „Deshalb arbeiten Fachkräfte aus medizinischen, psychologischen und pädagogisch-therapeutischen Berufen im Team zusammen”, erläuterte der ärztliche Leiter Ludger Kämmerling. Am SPZ Westmünsterland wirken unter anderem Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen, Pädagogen, Sportwissenschaftler und viele andere.

Auch nach dem 18. Lebensjahr geht die Betreuung weiter: Dann übernimmt seit kurzem das Medizinische Zentrum für Erwachsene mit geistiger und schwerer mehrfacher Behinderung, kurz MZEB. Henrichmann erkundigte sich nach dem aktuellen Stand der Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung. Die war bereits erteilt, wurde dann aber plötzlich wieder in Frage gestellt. Der Grund: Das MZEB wird aus räumlichen Gründen zunächst nicht in Coesfeld, sondern in Nottuln untergebracht. „Voraussichtlich im Laufe des Septembers oder Oktobers wird nun entschieden“, hatte die ärztliche Leiterin Denise Keuns-Janning aktuell noch keine positiven Neuigkeiten.

Kritisch sah Dr. Hafkemeyer, dass Krankenkassen den Patienten immer wieder sinnvolle Hilfsmittel versagten – was nicht unbedingt eine Preisfrage sein muss. „Einem 15-jährigen Mädchen, das wegen eines Gehfehlers gemobbt wird, hilft schon ein orthopädischer Innenschuh mit Einlage“, berichtete er. Die überschaubaren Kosten wollte die Kasse in diesem Fall dennoch nicht übernehmen. Vor allem mit technischen Hilfsmitteln lasse sich viel bewirken, Operationen könnten oft aufgeschoben oder gar vermieden werden. „Man kann kaum ermessen, was das für einen Patienten bedeutet“, betonte er.

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